Über uns
Lesen Weltweit
Leseförderung hat viele Gesichter: versteckte Bücher in den Taxen und Friseursalons Singapurs, ärztlich verordnete Buchempfehlungen in Kirklee und bibliophile „Speeddatings“ in London sind nur einige Beispiele dafür.
Wenn Sie mehr über Aktionen, Kampagnen und Projekte in diversen Ländern der
Welt wissen möchten, die betrieben werden, um Menschen zum Lesen zu
motivieren, finden Sie unter www.Lesen-weltweit.de vielfältige Informationen. Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) präsentiert gemeinsam mit der Stiftung Lesen Institutionen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten und deren Projekte zur Leseförderung. Das Vorhaben wird unter dem Kennzeichen ZB0110 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Unterstützt wird "Lesen Weltweit" auch von den Goethe-Instituten.
Obwohl heute nationale Initiativen der Leseförderung nahezu weltweit Standard sind, gab es bisher keine Plattform, die über Ressourcen und Initiativen zur Förderung der Lesekompetenz länderübergreifend informiert. Der internationale Vergleich bzw. Austausch von Erfahrungen aus erprobten und erfolgreichen Projekten ist für die Weiterentwicklung von Konzepten aber unerlässlich. Die erzielten Projekterkenntnisse können Multiplikatoren Anregungen geben und so mithelfen, die Bildungschancen in Deutschland nachhaltig zu verbessern. „Lesen weltweit“ stellt sich dieser Herausforderung und bereitet Informationen über Beispiele erfolgreicher Praxis in der Leseförderung benutzerfreundlich auf, um eine konstruktive Zusammenarbeit in grenzüberschreitenden Kooperationsprojekten anzuregen.
Die Dokumentation von Institutionen und Projekten zur Leseförderung aus verschiedenen Ländern und Kontinenten, versteht sich als „work in progress“. Künftig sichten wir für Sie kontinuierlich Materialien und Forschungsstudien, befragen Fachautoren und stellen Ihnen in aktuellen Interviews Experten und Multiplikatoren der Leseförderung vor. Dabei sind wir zunächst an einem allgemeinen Überblick über die weltweite Leselandschaft interessiert und verstehen uns – auch und vor allem – als Informationsplattform. Ein Schwerpunkt der Recherche liegt zunächst auf Institutionen in Europa und im englischsprachigen Raum, die Leseförderung betreiben. Sukzessive werden dann die Ergebnisse weiterer Länder detailliert und vertiefend recherchiert und aufbereitet. Ziel kann dabei nicht sein, lückenlos alle Projekte zu dokumentieren, sondern Modelle hervorzuheben, die als innovative, motivierende und nachahmenswerte Praxisbeispiele gelten können.
„Lesen weltweit“ möchte allen, die an Leseförderung interessiert sind - im privaten wie im öffentlichen Raum –, die Möglichkeit bieten, sich schnell, aktuell und kostenfrei einen Überblick über die ganze Vielfalt lesefördernder Initiativen, Projekte und Modelle zu verschaffen.
